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Vorgestellt: Benedikt Bader und Martin Schluifelder

Vor dem schweren Auswärtsspiel bei der Zweiten Garnitur von Generali Haching schauen wir mal was unsere zwei Fernfahrer genau machen, und wie sie ihre Situation beschreiben. Martin Schluifelder studiert in Ulm und Benedikt Bader in Stuttgart. Trotzdem spielen beide eine weitere Saison für ihren Heimatverein.

TSV: Benedikt, du und Martin seid sozusagen die Legionäre der Mannschaft. Wie ist deine Lage und wie kommt es dazu, dass du dem Verein die Treue hälst?

Benedikt Bader: Natürlich ist der Spagath zwischen Stuttgart und Schwabmünchen nicht ganz einfach. Aber wegen des Umbruchs, der diese Saison stattgefunden hat ist es nochmal eine Herausforderung auch mal zu den alten Hasen zu gehören. Außerdem macht es Spaß, gerade auch weil wir diese Saison sehr hart und konzentriert arbeiten.

TSV: Und bei dir Martin?

Martin Schluifelder: Wie Bene es bereits gesagt hat, macht es Spaß, Teil einer so jungen und ehrgeizigen Mannschaft zu sein. Natürlich ist es nicht leicht, wenn man unter der Woche nicht mit dem Team trainieren kann. Aber gerade der Zusammenhalt in der Abteilung, die großartige Gemeinschaft und natürlich auch die Herausforderung Landesliga sind einige der vielen Gründe, warum man den Mehraufwand für seinen Heimatverein gerne in Kauf nimmt.

TSV: Bene, du bist ja selbst, erst letztes Jahr zum Außenangreifer geworden, davor warst du schon in jungen Jahren der Stammlibero der Ersten Mannschaft. Vermisst du die Rolle des Abwehrchefs ab und zu.

Benedikt Bader: Nein eigtl. nicht. Ich komm ja auch als Außenangreifer in der Abwehr auf meine Kosten. Außerdem ist es auch toll selbst direkt Punkte machen zu können.

TSV: Martin, wie schaffst du es ins Training und wie hälst du dich fit?

Martin Schluifelder: Nachdem ich in Ulm studiere, schaffe ich es leider unter der Woche nicht ins Mannschaftstraining. Aber da jeder Spieler seit dieser Saison einzeln mit individuellen Trainingsplänen versorgt wird, kann ich mich auch ohne Mannschaftstraining optimal Fit halten. Vor jedem Spieltag besteht außerdem noch die Möglichkeit eine Sonderschicht in der Halle einzulegen um bestens auf den Spieltag vorbereitet zu sein.

TSV: Liegt durch das junge Durchschnittsalter des Teams mehr Last auf euren Schultern?

Benedikt Bader: Definitiv. Für die jungen ist es das erste Jahr in der Landesliga. Deshalb müssen wir ihnen natürlich auch etwas unter die Arme greifen. Bei mir war es ja in meinen ersten Saisons auch nicht anders. Hier muss ich aber ein großes Lob aussprechen. Wenn man bedenkt dass viele erst 3 Jahre oder weniger Volleyball spielen machen sie ihre Sache sehr gut.

TSV: Martin, auch für dich ist es die Erste Saison als Stammkraft über Außen, was sind die Eigenheiten der Position und wie kommst du mit dem damit verbundenen Druck klar?

Martin Schluifelder: Die Umstellung von Libero auf meine Wunschposition Außen war für mich nicht sonderlich schwer. Vor meiner Saison als Libero habe ich ja bereits Außen gespielt. Klar ist der Druck noch ein bisschen größer, nachdem ich nun nicht mehr nur für die Annahme und Abwehr verantwortlich bin, sondern zusätzlich am Netz direkt die Punkte machen muss. Aber hier großes Lob an unsere Zuspieler und Mitten, die einem den Job am Netz sehr erleichtern!

TSV: Vielen Dank fürs Gespräch und viel Erfolg für Samstag!

bene martin_jugend Bene ist die Nummer 12, Martin die 6

 

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